Kontakt aufnehmen

Virtuelle SNIC-Betriebsexkursionen führten Studierende zu FRÖTEK Kunststofftechnik, A. KAYSER Automotive Systems und Sycor

Südniedersachsen. Um Studierenden trotz der coronabedingten Kontaktbeschränkungen attraktive Karriereoptionen in Südniedersachsen aufzuzeigen, hat der SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC) auch in diesem Jahr virtuelle Betriebsexkursionen angeboten. Nach den guten Erfahrungen im vergangenen Jahr waren die Rückmeldungen der TeilnehmerInnen und der besuchten Unternehmen erneut positiv.

Im November hatten jeweils um die 15 TeilnehmerInnen der SNIC-Partnerhochschulen (Universität Göttingen, HAWK Göttingen, PFH Göttingen, TU Clausthal) Gelegenheit, verschiedene Berufsbilder innerhalb der FRÖTEK Kunststofftechnik GmbH, der A. KAYSER Automotive Systems GmbH und der Sycor GmbH kennen zu lernen.

Im Gespräch mit Dr. Cornelia Strauß (SNIC-Referentin an der TU Clausthal) berichtete Dr. Christopher Ehrhardt von seiner Tätigkeit in der Produktentwicklung bei A. Kayser. Dabei machte er deutlich, wie er den Übergang aus der universitären Forschung in den direkten Anwendungsbezug in Forschung und Entwicklung im Unternehmen erlebt hat. Auch wenn das Forschungsthema einer Promotion oft genug einen Anwendungsbezug habe, sei es doch nicht damit vergleichbar, das Ergebnis der eigenen Arbeit unmittelbar im Produkt umzusetzen.

Sebastian Mathes berichtete ebenfalls im Dialog mit Dr. Cornelia Strauß von seiner Arbeit als Projektleiter bei Frötek. Er beschrieb seinen persönlichen Werdegang und seinen Aufstieg im Unternehmen. Dabei konnte er den TeilnehmerInnen besonders wertvolle Tipps und Hinweise geben, wie die Arbeit im Unternehmen gestaltet wird, was auf neue BewerberInnen zukommt und wie das Bewerbungsverfahren insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen optimal gestaltet werden sollte.

Im Rahmen der dritten Exkursion zu Sycor führte Florian Pahlke (SNIC-Referent an der Universität Göttingen) mit den Trainerinnen Vanessa Steinhoff und Magdalena Derda ein ausführliches Interview über ihren Weg aus den Geisteswissenschaften in die IT-Branche. Sie berichteten über die Besonderheit, in der Projektarbeit tätig zu sein und somit sehr unterschiedliche Arbeitszeiten zu haben. Als Quereinsteigerinnen haben sie die TeilnehmerInnen vor allem dazu aufgefordert, mutige Entscheidungen zu treffen und in ihrer Berufswahl aktiv auf die Unternehmen zuzugehen. Auch GeisteswissenschaftlerInnen könnten beispielsweise im Rahmen von Praktika und Werkstudierendentätigkeiten Einblicke in für sie interessante Unternehmen gewinnen. Vor allem die im Studium erlernten kommunikativen Kompetenzen aber auch das strukturierte Arbeiten nannten beide als entscheidend für ihre derzeitige Tätigkeit.

Im Anschluss an die Interviews standen MitarbeiterInnen aus den Personalabteilungen der jeweiligen Unternehmen Rede und Antwort, was die allgemeinen Anforderungen an BewerberInnen betrifft. Neben den ausgeschriebenen Stellen wurden die TeilnehmerInnen auch dazu ermutigt, sich initiativ zu bewerben.

Zu den Karriereseiten

Informationen zum Berufseinstieg und Karrieremöglichkeiten in den besuchten Unternehmen finden Sie online unter…

Weitere interessante Neuigkeiten

2022-01-13T11:40:07+01:0017.12.2021|
Nach oben