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NBank bewilligt Verlängerung der SNIC-Technologieberatung

Das Kooperationsprojekt der Opitz Packaging Systems GmbH, der TU Clausthal und der Universität Göttingen ist eines von vielen, die aus dem Zusammenspiel von Technologieberatung und Innovationsscouting im Rahmen des SNIC hervorgegangen sind. Foto: SNIC

Südniedersachsen. Die SNIC-Technologieberatung wird über das eigentliche Ende der Förderperiode am 11. Juni 2022 fortgesetzt. Die NBank hat eine Verlängerung bis Jahresende bewilligt. Eine erneute Verlängerung in der neuen Förderperiode ab 1. Januar 2023 ist in Vorbereitung.

Die Technologieberater bei der Wirtschaftsförderung Region Goslar (WiReGo) sondieren im Auftrag der Wirtschaftsförderungen der Landkreise Göttingen (WRG) und Northeim sowie der Stadt Göttingen (GWG) gezielt aktuelle Herausforderungen in kleinen und mittleren Unternehmen und unterstützen diese bei der Umsetzung von Projekten. Dabei arbeiten sie eng mit den SNIC-Innovationsscouts zusammen, die systematisch Forschungsergebnisse und wissenschaftliche Kompetenzen mit wirtschaftlichem Anwendungspotenzial an den Hochschulen der Region erheben.

Durch dieses etablierte Zusammenspiel sowie das konsequente Wissensmanagement und die Nutzung bestehender Netzwerke ergeben sich hervorragende Bedingungen, um weitere zukunftsorientierte Projekte mit Wirtschaft und Wissenschaft zu entwickeln. Im Fokus stehen dabei „zukunftsfähige Produkte“, die modular, international einsetzbar, stromsparend, kosteneffizient und unter Berücksichtigung der veränderten Lieferketten und Lieferzeiten entwickelt werden. Aber auch „sozio-ökonomische Geschäftsmodelle“, die wertschöpfende Tätigkeiten für Menschen mit besonderen Fähigkeiten in Zeiten fortschreitender Automatisierung von Arbeitsabläufen und dem Fachkräftemangel berücksichtigen, spielen eine zentrale Rolle.

Im Zuge der heutigen Wirtschafts- und Weltlage wird die Entwicklung energieeffizienterer Produkte und die „Digitalisierung mit maschinellen Lernroutinen“ weiter an Fahrt aufnehmen, um komplexe und erfahrungsbasierte Arbeits- und Ablaufprozesse im Internet of Things zu automatisieren. Dabei werden Themen wie eine umweltfreundliche Konstruktion mit Produktmodifikationen und verbesserter Gesamtökobilanz entlang des Produktlebenszyklus sowie Nachhaltigkeit und Umweltschutz an Bedeutung gewinnen. Zudem werden in Zeiten von Bauteilknappheit in Folge gestörter Lieferketten und staatlicher Klimaschutzziele neue Konzepte von Recycling- und Wiederverwendung im Mittelstand notwendig, um unseren Wirtschaftsstandort zu erhalten.

Aufgrund der Vielfalt der Kompetenzen in Wirtschaft und Wissenschaft hat Südniedersachsen alle Chancen, von den geschilderten Trends zu profitieren.

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2022-07-22T20:29:44+02:0022.07.2022|
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