Erste virtuelle SNIC-Exkursion führte zum Unternehmen Continental Northeim

Virtuelle SNIC-Exkursion zu Continental in Northeim. Foto: SNIC

Südniedersachsen. Dass auch virtuelle Betriebsexkursionen Spaß machen und einen detaillierten Einblick in die regionale Berufswelt ermöglichen, konnten 15 TeilnehmerInnen der SNIC-Partnerhochschulen (Universität Göttingen, HAWK Göttingen, PFH Göttingen, TU Clausthal) am 24. Juni erleben.

Jens Heuchert, zuständig für den Bereich Aus- und Weiterbildung im Bereich Conveying Solutions am Continental-Standort Northeim, begrüßte die TeilnehmerInnen zu dem interaktiven Austausch. Nach einer Kurzvorstellung aller TeilnehmerInnen erfuhren diese Grundlegendes über Continental mit ihren ca. 240.000 Mitarbeitern weltweit. So berichtete Herr Heuchert, dass am Standort Northeim verschiedene Einheiten aus insgesamt vier unterschiedlichen Geschäftsbereichen angesiedelt sind. Neben Schlauchleitungen für den Ladelufttransport in Automobilen werden an dem niedersächsischen Standort unter anderem auch Bremsdichtringe gefertigt. Einen detaillierten Einblick in die zwei weiteren Geschäftseinheiten und deren Produktportfolio „Surface Solutions“ sowie „Conveying Solutions“ vermittelten die Ambassadors Patrick Jahn (Sales) und Sören Fischer (F&E). So erfuhren die TeilnehmerInnen, dass die in Northeim hergestellten Förderbandsysteme für industrielle Anwendungen hauptsächlich vor Ort entwickelt werden. Zudem berichteten die beiden Mitarbeiter von ihrem Berufseinstieg bei Continental. Auch die im Vorfeld gesammelten technischen Fragen der Exkursions-Teilnehmerinnen konnten im Verlauf der Veranstaltung beantwortet werden.

Weitere Fragen der TeilnehmerInnen adressierten die aktuellen Beschäftigungssituation oder die Anforderungen an BewerberInnen. Für den Berufseinstieg empfiehlt Herr Heuchert allen Interessenten, sich auch auf Stellen zu bewerben, die nur zum Teil zu ihrem Profil passen. Denn bei der Bewerbung käme es darauf an, Leidenschaft und Interesse zu vermitteln und aufzuzeigen, wie fehlende Kenntnisse gegebenenfalls nachträglich erlangt werden können. Eine gute Bewerbung sollte laut Herrn Heuchert ca. ein bis zwei Tage Zeit in Anspruch nehmen und passgenau formuliert sein. Externe Bewerber sollten sich zudem auf einen Online-Einstellungstest zu Beginn der Bewerbungsphase einstellen, bei dem beispielsweise das räumliche Vorstellungs- und Abstraktionsvermögen geprüft wird. Neben dem Direkteinstieg bietet das Unternehmen auch Traineeprogramme mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten, die es den Berufseinsteigern ermöglichen, verschiedene Standorte im In- und Ausland kennenzulernen.

Dass die Exkursion bei den TeilnehmerInnen gut ankam, bewies die vom Unternehmen durchgeführte Live-Befragung zum Abschluss der Veranstaltung.